Der in Großbritannien lebende Illustrator und Animator Liam Brazier betrachtet die Welt auf einzigartige Weise, und seine Kunstwerke spiegeln dies deutlich wider. Mühelos vereint er Formen und leuchtende Farben zu Menschen, Orten und Objekten und verleiht so jedem Projekt eine unverwechselbare Optik und Atmosphäre. Durch seine dekonstruierten, stilistischen Elemente zieht er den Betrachter in seinen Bann.
Liams Arbeiten werden oft als „Low-Poly-Kunst“ bezeichnet (obwohl sie in Wirklichkeit genau das Gegenteil sind). Er konzentriert sich darauf, Bilder mithilfe von zweidimensionalen Formen und Farben auf so wenige Grundformen wie möglich zu reduzieren. Sein kreativer Prozess begann mit Papiercollage-Techniken und entwickelte sich in den letzten Jahren zu Vektorgrafiken. Liam hat einen Bachelor-Abschluss in Illustration vom Kent Institute of Art and Design. Zu seinen Einflüssen zählen die flächigen Gemälde von Charles Sheeler, Disney und Star Wars. Er lebt und arbeitet in Ostengland.
Ansatz
Früher schnitt Liam jede Form mit einem Skalpell aus und setzte sie aus farbigem Papier zusammen. Heute hat er diesen Prozess digitalisiert: Er zeichnet und koloriert seine Formen in einer Software und verwendet kräftige, gesättigte Farben, um Tiefe zu erzeugen. Er zeichnet alles auf dem iPad in Linearity Curve. Wenn es um Animationen geht, nutzt Liam je nach Aufgabenstellung eine Vielzahl von Stilen und arbeitet hauptsächlich mit After Effects.Stil
Indem Liam Formen und Farben nutzt, um dreidimensionale Gestalten auf einer zweidimensionalen Fläche darzustellen, reduziert er Objekte auf ihre perfekte Form. Die Schönheit seiner Arbeit liegt in der Einfachheit, mit der er sowohl in der Fotografie als auch in der Animation die Grenzen des Machbaren erweitert.