Microtrip ist das Pseudonym der in Neu-Delhi lebenden Illustratorin Tuhina Sharma, und jedes ihrer Bilder nimmt den Betrachter mit auf eine kleine Reise – geprägt von wilden Farbtupfern, surrealen Fantasien, verborgenen Geschichten, neuen Philosophien und vielleicht einem Hauch Astrophysik. Mit revolutionären Tönen entführt sie den Betrachter an Orte mit faszinierenden Perspektiven. Und, kaum zu wissen: Tuhina hat ihre Flugprüfung bestanden und wäre beinahe Pilotin geworden.
Ihre Leidenschaft gilt jedoch der Illustration, und sie hat einen Bachelor-Abschluss in Design von der Goldsmiths University in London. Sie hat mit internationalen Agenturen zusammengearbeitet, versteht den kreativen Prozess und hat sich dank des einzigartigen visuellen Stils von Microtrip einen festen Kundenstamm aufgebaut. Von großen Marken bis hin zu aufstrebenden Bands – alle schätzen ihre Fähigkeit, sich intensiv mit einem Briefing auseinanderzusetzen, mehr als nötig über das Thema zu lernen und dann intelligente Illustrationen zu entwickeln, die sofort ins Auge fallen. Tuhina wuchs in einem kreativen Elternhaus auf. Ihre Eltern, beide Architekten, vermittelten ihr die Wertschätzung für die technischen Aspekte des Zeichnens und die Kunstgeschichte. Sie lässt sich von Künstlern wie Salvador Dalí und Jean-Michel Basquiat sowie von der Musik von Pink Floyd inspirieren.
Ansatz
Recherche ist im Microtrip-Prozess von enormer Bedeutung – dazu gehört auch, die richtigen Fragen darüber zu stellen, was im Bild enthalten sein soll und was nicht. Tuhina arbeitet digital und beginnt mit Skizzen, um ein Konzept zur Genehmigung durch den Kunden zu entwickeln. Sobald dieses freigegeben ist, fügt sie Farben, Verläufe, Schattierungen und Texturen hinzu, um eine finale Umsetzung zu schaffen, die wirklich beeindruckt.Wichtige Software
Procreate, Adobe Photoshop und Illustrator.Stil
Wie der Name schon sagt, sind die Kunstwerke von Microtrip typischerweise psychedelisch und fantastisch, mit leuchtenden Farben, aber einem einzigartigen und zeitgenössischen Zeichenstil. Die Werke wirken auf zwei Ebenen: Die Farben regen das Gehirn an, doch es gibt immer eine tiefere Bedeutungsebene, die die Geschichte vermittelt.Sprachen
Englisch, Hindi, Französisch.